Willkommen im TuS Mayen

Hallo Fußballfreunde!

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Der TuS Mayen Fußballverein e.V. ist ein mit derzeit rund 560 Mitgliedern eingenständiger Verein im Sportverbund des Gesamtverein TuS Mayen. Der Gesamtverein zählt rund 3.000 Mitglieder ist damit einer der Mitgliederstärksten im Sportbund Rheinland.

Die Gründung des Vereins, damals der TV (Turnverein) Mayen fand im Jahr 1886 statt.

Der erste Verein der in Mayen Fußball anbot war allerdings nicht der TV bzw. TuS Mayen, sondern der Bruderverein SV Rheinland Mayen die im Jahre 1914 den fußballbegeisterten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen organisierten Fußball anbot.

Etwas später gründete dann auch der TuS eine eigene Fußballabteilung. In der schwärzesten Zeit unseres Landes, die Zeit des Nationalsozialismus mussten beide Vereine verschmelzen.

Nach dem Krieg gründeten sich dann die TuS´er und die Rheinländer neu.

In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts wuchs der TuS allmählich zu einem der führenden Verein des Fußballverband Rheinland heran. 1963 stieg der TuS erstmals in die neugegründete Rheinlandliga auf, stieg 1969 wieder ab.Dazwischen wurde man 1966 erstmals Rheinlandpokalsieger. 1973 steig man wiederum in die Rheinlandliga auf. Es folgten großartige Jahre und zwei weitere Pokalsiege (1974 und 1976). Dreimal hintereinander konnte man sich für den DFB Pokal qualifizieren, hatte aber immer Pech bei der Auslosung. 1974 unterlag man Rapide Wedding, 1974 gegen die Sportfreunde Schwäbisch-Hall und 1976 ging es wieder nach Berlin, diesmal zog man bei Hertha Zehlendorf den kürzeren. Dennoch waren diese Pokalspiele für Spieler und die hunderte von Mayener Schlachtenbummler insbesondere in Berin ein großes Erlebnis.

1980 zog der TuS erstmals in die neugeschaffene Amateur Oberliga Südwest auf. Damals praktisch die 3. Liga, Es folgten Abstiege und Aufstiege. 1989 und 1994 konnte man als Rheinlandmeister wieder zurück in die Oberliga aufsteigen, 1999 ging es wieder hoch in  die Oberliga um gleich wieder abzusteigen. 2001 der fünfte und bislang letzte Rheinlandmeistertitel.

Von 2001 bis 2010 blieb man in der Oberliga Südwest die zwischenzeitlich durch Reformen (Einführung der Regionalligen) nur noch viertklassig war. Besonders erfolgreich war die Saison 2003/04 als man fast zwei Monate lang die Tabelle der Oberliga Südwest anführte, am Ende Tabellensechster wurde. 2004 errang man zum vierten und bis heute letzten Mal den Rheinlandpokal.

Und zog mit dem VfB Stuttgart das große Los. Der VfB mit Trainer Matthias Sammer war 2004 eine ganz große Nummer in der Bundesliga. Spieler wie Philipp Lahm, Kevin Kuranyi, Alexander Hleb, Mario Gomez, Horst Heldt, Fernando Meira oder Timo Hildebrandt spielten damals für die Schwaben die im restlos (und vergrößerten) Nettetalstadion mit 6:0 gewannen.

Nachdem sich der TuS unter Trainer Stefan Ruthenbeck trotz kleinem Etat und oftmals jüngster Mannschaft der Liga immer wieder in der Liga halten konnte war 2010 der Abstieg unvermeidlich. Dennoch kam es einige Spieltage vor Rundenende zu einer Szene, wo man bis heute in Mayen noch diskutiert. Beim Spiel gegen Waldalgesheim markierte TuS Stürmer Jan Rieder kurz vor Schluß die 3:2 Führung. So weit so gut. Allerdings war vorher der Ball aufgrund einer Verletzungsunterbrechung ins Aus befördert wurde. Der Waldalgesheimer Spieler wollte den Ball zurück zu seinem Torwart als Rieder dazwischen spritzte, den verdutzen Torwart umkurvte und zum 3:2 vollstreckte. Nach einigen Tumulten wies Ruthenbeck seine Männer an, den Ausgleich zuzulassen. Tatsächlich erzielte Waldalgesheim wenig später den Ausgleich. Es waren am Ende diese beiden Punkte die dem TuS zum Klassenerhalt fehlten. Ein Fairplay das dem TuS teuer kam. Der Abstieg in die Rheinlandliga war ein tiefer Einschnitt, der dem TuS zehntausende Euro kostete, da viele Sponsorenverträge an die Ligazugehörigkeit verknüpft war.

2012 hatte derr TuS noch einmal die Möglichkeit an die großen Fleischtöpfe zu kommen. Im Finale des Rheinlandpokals unterlag man allerdings dem klassenhöheren SV Roßbach/Verscheid mit 0:2.

In den letzten Jahren hat der TuS regelmässig im ersten Drittel der Rheinlandliga mitgespielt. Ob es irgendwann nochmal in die Oberliga geht wird die Zeit zeigen.

In der ewigen Tabelle der Oberliga Südwest steht der TuS an 20. Stelle. In zwanzig Spielzeiten Oberliga (686 Spiele) errang man 703 Punkte bei einem Torverhältnis von 859:1.272 Tore.

Heimspiele mit vierstelligen Zuschauerzahlen waren in den 80er und 90er Jahren gegen Gegner wie Eintracht Trier, TuS Koblenz (TuS Neuendorf), 1, FC Saarbrücken oder dem FSV Mainz 05 (mit Jürgen Klopp) an der Tagesordnung.

Im Laufe der Jahrzehnte brachte der TuS etliche hochklassige Spieler hervor. Als erster und erfolgreichster natürlich Winfried (Winni) Schäfer (u.a. Bor. Mönchengladbach, Kickers Offenbach). Auch Manfred Mannebach (St. Pauli) und Horst Feilzer (1984 Pokalsieger mit Bayer Uerdingen) oder Arno Glesius (KSC) schnupperten Bundesligaluft.

Und dann konnten einige mittlerweile sehr erfolgreiche Trainer sich ihre ersten Sporen beim TuS Mayen verdienen. Als Spieler und/oder Trainer. Bekanntester natürlich auch hier Winni Schäfer (KSC, Stuttgart, Nationaltrainer Kamerun, Jamaika oder Thailand). Als Vereinstrainer konnte Reinhard Saftig über lange Zeit große Vereine wie Bayern München, Borussia Dortmund, Hannover 96, VfL Bochum oder Mainz 05 trainieren.

Stefan Ruthenbeck, über zehn Jahre Spieler und Trainer des TuS Mayen ist derzeit erfolgreicher U19 Trainer des 1. FC Köln. In der Domstadt trainierte er bereits die 1. Mannschaft in der Bundesliga, war auch in Aalen und bei der SpVgg Greuther Fürth in der 2. Bundesliga an der Linie.

Bis in die Premier League schaffte es Jan Siewert. Der Rheinlandpokalsieger von 2004 wurde nach seiner Tätigkeit als Verbandstrainer des FV Rheinland im Ruhrgebiet aktiv (RW Essen, U19 und Co-Trainer 2. Liga VfL Bochum, U23 Bor. Dortmund) bevor es ihn zum FC Huddersfield verschlug.

Thomas Klasen, Sohn des langjährigen Spieler und Trainer Erich Klasen, trainiert derzeit die 2. Mannschaft des 1.FC Köln.

Die Heimstätte des TuS Mayen ist der Sportpark im Nettetal. Das Nettetalstadion (Rasenplatz) fasst zirka 5.000 Zuschauer. In den letzten Jahren spielten die Schwarz-Weißen aber hauptsächlich auf dem benachbarten Kunstrasenplatz, dem ehemaligen TuS-Platz. Dieser hat ein Fassungsvermögen von rund 2.000 Stehplätzen.

Erfolge:
Rhenlandmeister 1980, 1984, 1989, 1999 und 2001 (Rekordaufsteiger der Oberliga Südwest)
Pokalsiege: 1966, 1974, 1976 und 2004